worte wie ich das seh, verschiedene gedichte..

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Re: worte wie ich das seh, verschiedene gedichte..

Beitragvon Rote Träne » Do Feb 25, 2010 10:50 am

Geständnis

Nur mit Distanz ist diese Welt zu ertragen,
die ich täglich verurteile mit meinen Klagen.
Fast ständig flüchte ich vor der Wirklichkeit,
mit Angst Zorn und Trauer in verrücktes Leid.
Kann nicht mehr denken, fühlen u. glauben,
kann ohne Hoffnung u. Verständnis nur staunen.
Widerstehe der Versuchung Erfolg zu haben,
an dem ich mich im Unrecht nicht könnte laben.
Will nicht mehr schaffen, leisten und funktionieren,
mich nicht mehr anpassen an das schäbige Profitieren.
Vorbei sind die Zeiten der gehorsamen Kompromisse,
in welchen ich vergeblich versuchte Gefühle zu hissen.
Krank wurde ich geboren, oder zumindest hier gemacht,
in der mörderischen, sich Lebenskampf nennenden Schlacht.
Bin nur ein kleines Nichts – ein Sandkorn für die Elite der Macht,
welches sich weigert sein Bestes zu geben für diese unheilige Schmach.
Die menschliche Herde wird ewig ausgenutzt und unterdrückt werden,
da will ich lieber scheitern und bescheiden vegetieren, ohne falsche Ehren.
Das beherrschende System des Profits scheint perfekt und unbesiegbar,
dennoch kann ich mich ihm nicht beugen oder dienen ; weil es ist nicht wahr.
Doch auch ich kann nicht ohne die Gesellschaft leben, die mich prägt und nährt,
aber nie mehr will ich akzeptierter Teil von ihr werden, denn sie lebt wesentlich verkehrt.
Das Schwierigste am Leben ist es Herz und Kopf dazu zu bringen zusammen zu arbeiten.
In meinem Fall verkehren sie noch nicht mal auf freundschaftlicher Basis.
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Re: worte wie ich das seh, verschiedene gedichte..

Beitragvon Mutlos » Do Feb 25, 2010 12:46 pm

Eine Stimme, die uns vertraut war schweigt
Ein Gesicht, das uns anlachte weint
Eine Hand, die uns hielt ließ los
Was uns bleibt, ist die Erinnerung
Sie zieht uns mit, wie ein
schwebendes Band im Sommerwind
Ich bin zwar Paranoid, aber das bedeutet nicht, das ich nicht trotzdem verfolgt werde...
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Re: worte wie ich das seh, verschiedene gedichte..

Beitragvon Mutlos » Fr Feb 26, 2010 11:38 am

Manchmal kommen Engel auf diese Welt-
sie sind voller Liebe für alle Menschen
und hier und da berühren sie sie mit ihren Flügel
Menschen die traurig,einsam und verzweifelt sind.
Jede Berührung nimmt den Engeln ein Stück ihrer
Kraft-
manchmal werden ihre Flügel auch verletzt
und dennoch tun sie es immer wieder...
aus LIEBE...
aus unendlicher LIEBE.
Engel werden nicht geliebt,
denn sie sind nicht zum Lieben da,
nur zum Leiden...
sie leiden an der Liebkosigkeit die ihnen
entgegenkommt,
aber sie geben niemals auf...
nur manchmal verschwinden sie für eine Weile,
denn ihre Flügel müssen heilen,
sie müssen neu wachsen...
neue Kraft sammeln...
aber sie geben niemals auf...
denn ihr Auftrag ist es den Menschen
die LIEBE zu zeigen...
die HOFFNUNG...das VERTRAUEN...
irgendwann geht ein Engel zurück...
und da wird er finden...
was er sich so sehnlichst wünscht...
Ich bin zwar Paranoid, aber das bedeutet nicht, das ich nicht trotzdem verfolgt werde...
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Re: worte wie ich das seh, verschiedene gedichte..

Beitragvon winnipooh » Sa Feb 27, 2010 9:24 pm

hallo an alle

danke dass ihr hier so fleißig geschrieben habt!

habe einige gelesen aber noch nciht alle... :?

vieles spricht mir aus der seele!
danke euch!!!

dnake auch dir angel!!

lg winni
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Re: worte wie ich das seh, verschiedene gedichte..

Beitragvon winnipooh » So Feb 28, 2010 2:03 pm

wo ist die vertrautheit?
Wo ist die damalige zeit?
ich wünscht ich könnt zurück gehn
die zeit zurück drehn!
vieles ungeschehn machen!
dann könnt ich heute vieleicht lachen..
Ihr habt mir vieles angetan.
HAbt mich geworfen aus der bahn!
Die bahn die bedeutete das leben!
Für mcih wird es das nie µehr geben!
Der tag ist nun entlos lang.
mir fast immer angst und bang!
Trau mir nichts mehr zu !
lasst mich doch entlich in Ruh!

winnipooh 28.2.10
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Re: worte wie ich das seh, verschiedene gedichte..

Beitragvon Rote Träne » Mo Mär 01, 2010 11:15 am

Es war ein Tag, an dem mein Leben in die Erde versank.
Du hast mich verlassen,
damit ich Schmerzen ertrage.
Es kam ein Tag, dem ich nicht in die Augen sah.
Du hast dich entschieden mich leiden zu sehen
Konntest du keinen anderen Weg wählen?
Du denkst wohl, ich wollte dich haben?
Ohne Fragen hast du an mir geknabbert.
Am Anfang hast du dich nur von meinen Gedanken ernährt
Du hast es geschafft die Gedanken in die Taten zu drehen
Und was wolltest du später sehen?
Dein Klopfen schrie nach Verlangen
Ich machte nicht auf, um nicht in deinen Händen zu landen
Du kennst wohl meine Schwäche nie Nein zu sagen.
Ich konnte das Klopfen nicht mehr ertragen.
Und so machte ich die verbotene Tür auf
Ich nahm deine Umarmung nett an
Und was später rauskam…
Wirst du wohl selber wissen.
Hast du kein schlechtes Gewissen?
Du hattest wenig Gepäck bei sich
Aber die schwarze und die rote Farbe hatte etwas in sich
Am Anfang war es schwierig
Du hattest einen Plan um mich zu verirren
Ich habe alles in Kauf genommen
Ich wollte mehr Liebe von dir kriegen
Die rote Farbe zeigte mir viel
Sie lässt mich tief in mein Leben versinken
Aber die schwarze lässt sich auch immer wieder blicken
Sie sind wie Schwestern
Eine bereitet den Schmerz
Und die andere umarmt dich, wie das gestorbene Herz
Die Tage vergingen, die Monate liefen
Du vertiefst dich in mein Leben
Kann ich eigentlich noch sagen, dass das Leben noch von mir ist?
Mit deinen Augen sah ich die andere Welt
Wie soll ich euch erklären,
Wenn ich mein Leben nicht mehr lebe?
Du bist gekommen und hast meine Seele genommen
Das war aber nicht abgesprochen.
Du willst mich nicht mehr auf der Erde sehen
Und so werde ich fortgehen.
Wozu der ganze Schmerz, den du mir gerne bereitest
Warum müssen alle andere mitleiden?
Mein Leben muss nur an mir liegen
Und die anderen sollen nichts mitkriegen.
Du bist eine schwere Last für mich,
Aber ohne dich bin ich nichts
Mir bleibt keine Wahl übrig
Ich werde gehen und trotz allem hab ich eine Bitte an dich
Lass die anderen nicht so quälen
Sie haben es nicht verdient
Und lass sie anderen Weg gehen
Den Weg, den ich wähle
Soll nur für mich geben
Das Schwierigste am Leben ist es Herz und Kopf dazu zu bringen zusammen zu arbeiten.
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Re: worte wie ich das seh, verschiedene gedichte..

Beitragvon Rote Träne » Di Mär 02, 2010 11:39 am

Bild

Verfolgt von Schmerz,
erfrorenes Herz.
Gefangen im Leid -
Meine Vergangenheit.

Von Hass geliebt,
nur der Teufel vergibt.
Inmitten von Streit -
Meine Vergangenheit.

Von Unglück geplagt,
das Pech überragt.
Umgeben von Neid -
Meine Vergangenheit.

Von falschen Engeln umgeben,
keinen Grund zum Leben.
Der Weg zur Zukunft zu weit -
Meine Vergangenheit
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Re: worte wie ich das seh, verschiedene gedichte..

Beitragvon winnipooh » Di Mär 02, 2010 12:18 pm

hi träne

danke für deine gedichte

die kerze ist sehr schön!

lg winni
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Re: worte wie ich das seh, verschiedene gedichte..

Beitragvon Mutlos » Mi Mär 03, 2010 12:29 pm

Warum hab ich immer so viel Angst?
Der graue Himmel nicht weit,
immer bangte ich wenn es schneit
da deine, Seele immer ganz gut sangst


Es ist so unheimlich kalt geworden,
doch gefrierte, der Körper nie
seh schon vom weiten, die Eiszapfen
wie sie tauen und vor der Wärme flüchten


Doch sie zerbersten auf den Asphalt
wie ein zerbrochener Eisspiegel in tausend Teile

Der Eisvogel, der auf den silbernen Eissee tanzt,
tanzt, als wenn es sein letzter Winter wäre
und mit seinem Gesang,umhüllte er die die Welt in eine Welt voller Eis und Schmerzes....


Was ist das für ein Wasser, das Fische nicht an die Oberdecke lässt,
Die Eisschicht ist zu mächtig geworden,
sie haben keine Kraft mehr und legen sich zur Ruhe


Der Mensch, der sich hier wohlfühlt,
hat anscheind kein einzigen warme Gedanken,
denn er kennt nicht außer dem ihm wohltuende Eiseskälte

Nur ein Funken Wärme oder Liebe würde seine Eiswelt zerschmelzen,
was er nicht überleben könnte

und deswegen schützt er sich in seiner geschützten Eishöhle
und er lebt und lebt und lebt heute noch....
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Re: worte wie ich das seh, verschiedene gedichte..

Beitragvon winnipooh » Do Mär 04, 2010 12:30 pm

danke für dein gedicht!1
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Re: worte wie ich das seh, verschiedene gedichte..

Beitragvon winnipooh » So Mär 07, 2010 2:06 pm

auf und ab
wie im Trab
ab ins tal
wieder mal
dunkelheit
einsamkeit
ohne wende
kein ende
hilflos
mutlos
sonne weg
schatten dreck
dunkles rohr
teifes moor
stecke fest
gibt mir den rest!

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Re: worte wie ich das seh, verschiedene gedichte..

Beitragvon chris 66 » Mi Mär 10, 2010 3:47 am

MITTEN IN DER NACHT

Möchte schlafen
kann es nicht
hört ihr wie mein Herz zerbricht?

Hier im Zimmer
da brennt Licht
doch erreicht es
meine Seele nicht

Ich bin einsam
liege wach
denke über vieles nach

Wer bin ich
wer könnt ich sein
ohne diese ganze Pein?

Du gemeines,
fieses Schwein
möchtest der Gewinner sein?

Ich wehre mich
mit aller Kraft
doch hat es mir
nur Schmerz gebracht

Jede Nacht
das gleiche Spiel
liege wach
es geht nicht viel

Diese Schmerzen
ich schenk sie Dir
doch egal was ich mache
sie bleiben bei mir


Ich kämpfe noch
solange ich kann
es geht nichts voran
ist das der Plan

Und Mitten in der Nacht
liege ich lange wach
ich kann nicht mehr
und ich muß sagen
im Kopf da sind
noch tausend Fragen

Wo finde ich Antwort
wo treibt es mich hin
ob ich irgendwann
mal angekommen bin?

Wann wird es besser
wann schlaf ich ein
wann ist das Leben
nicht mehr so gemein?

Chris 10.3.2010
warum ich?
weil ich es ausgehalten habe!

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Re: worte wie ich das seh, verschiedene gedichte..

Beitragvon Mutlos » Mi Mär 10, 2010 12:31 pm

Ich
ganz allein
auf der Suche
nach Antworten und Wahrheiten
die in mir selber ruhen.

Ich ganz allein
vermag zu spüren
welche Ängste und Schmerzen
tief in meinem Inneren toben.

Ich ganz allein
muss nun versuchen
den Schlüssel zu finden
der für immer verloren schien.

Ich
ganz allein
kann nur entscheiden
welche Türen zu öffnen
oder für immer verschlossen sind.

Ich
ganz allein
muss nun kämpfen
meine Ängste zu besiegen
und zu meinem ICH zurück zu finden
Ich bin zwar Paranoid, aber das bedeutet nicht, das ich nicht trotzdem verfolgt werde...
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Beitragvon winnipooh » Sa Mär 13, 2010 3:30 pm

danke euch beiden!!
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Re: worte wie ich das seh, verschiedene gedichte..

Beitragvon chris 66 » Mo Mär 15, 2010 8:11 pm

Ratlos...
Ich sitze hier denke nach
warum ich soviel kummer mach
meine Gedanken -Gefühle-
ich sitze zwischen zwei Stühle

was soll ich nur tun
weih ich dich mit ein
werde ich dann
für immer alleine sein

Kommst Du mir nahe
gehe ich zurück
so zerbricht unsere Ehe
Stück für Stück

Habe Angst vor Berührung
Angst vor Glück
schaffst Du es und bringst mich ins Leben zurück

Bin ich es wert geliebt zu werden
ein bißchen Himmel auf Erden
oder soll es weiter die Hölle sein
hört denn jemand mein leises schrein

Ich wollte doch niemals so traurig sein
doch wenn ich schweige bin ich allein
wenn ich rede dann vielleicht auch
kannst Du mir geben was ich jetzt brauch

wer gibt mir die Kraft dies alles durch zustehen
das Leben als ein Geschenk zu sehen
ich habe gebetet-Vater mach mich frei
aber als ein Sklave der Hölle
halt ich mich feil...

Ich schaffe es nicht
ich halts nicht aus
wann ist dieses Leben aus...

Wann darf ich sein wer ich bin
wann macht mein Leben einen Sinn

Chris 15.03.2010
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